St. Bruno Training Vocational School - Isingiro


Gründungsjahr: 1996,

Gründerin: Katholische Kirche

Aktuelle Schulleiterin: Schwester Tumubewine Paula

Von uns unterstützt seit: 2015

 

Geschichte:

Die St. Bruno Vocational School ist eine Berufsschule im Distrikt Isingiro, die etwa 20 Kilometer von der Stadt Mbarara und 80 Kilometer von der Primary School (Grundschule) Rwera Unit for the Deaf in Ntungamo entfernt liegt. An der Berufsschule werden derzeit 40 hörende und 26 gehörlose Schülerinnen und Schüler ausgebildet. Dazu stehen ihnen vier Klassenräume zur Verfügung. Zwei weitere Klassenräume dienen z.Z. noch als Mädchenschlafräume, in denen sie sehr beengt leben. Ein Jungenschlafsaal ist 2018 fertiggestellt worden.

Ausbildungsinhalte der Berufsschule sind Stricken, Nähen, Kunst und Design, Kochen und Hauswirtschaft, Garten- und Feldarbeit und der Beruf des Maurers. Ab Februar 2019 kommt die Ausbildung zum Schuhmacher hinzu und die des Buchbinders steht in Planung. Die Jungen, die die Ausbildung zum Constructor = Maurer absolvieren, machen zwischendurch in Betrieben Praktika, für die sie eine winzige Entlohnung erhalten. Das steigert ihre Motivation erheblich.

Für die gehörlosen Schülerinnen und Schüler ist eine Fertigungshalle mit verschiedenen Gewerken und einem Verkaufsraum für die Zukunft geplant, so dass sie hier gemeinsam produzieren und anschließend ihre Produkte verkaufen können. Die Erfahrung der Vergangenheit hat gezeigt, dass die Gehörlosen in ihren Heimatdörfern oft nicht als vollwertige Mitglieder anerkannt und daher als billige Arbeitskraft ausgenutzt werden.

Viele Schülerinnen und Schüler der Rwera Mixed Primary School / Unit for the Deaf  - Ntungamo besuchen nach ihrem Schulabschluss die St. Bruno Vocational School. Es kommen aber auch Schülerinnen und Schüler an die Berufsschule, die zuvor keinerlei Schulbildung erhalten haben. Diese müssen zunächst noch die Gebärdensprache lernen, damit eine erfolgreiche Ausbildung stattfinden kann.

Das Schuljahr ist in 3 Terms aufgeteilt, die jeweils durch kleine Ferien unterbrochen sind (1. Term Februar – Mai / 2. Term Mai – August / 3. Term September – Anfang Dezember). Es folgen die großen Ferien bis Anfang Februar. In den kurzen Ferien, manchmal auch in den großen Ferien fahren nicht alle SchülerInnen zu ihren Familien nach Hause, häufig wegen der hohen Transportkosten, die die Eltern nicht aufbringen können.

 

Das Schulgeld muss zu Beginn eines jeden Terms  bezahlt werden. Hinzu kommen Kosten für Schulmaterial, Unterkunft, Essen und andere Dinge.

Information zu den Namen:

Der erste Name ist der ugandische Stammesname, der zweite ist der christliche, bzw.

muslimische Name. Es gibt keine/bis höchst selten Nachnamen, sondern immer zwei

Vornamen, i.d.R. wird der ugandische Name benutzt.

Wenn Sie eine kurze Biographie der Schülerinnen und Schüler lesen möchten, klicken Sie bitte auf die einzelnen Fotos.


Jugendliche, die Pateneltern brauchen

Stand: 10.04.2019

Kyakwera Shallons

Katwesiime Tracy

Dusenge Immaculate


Kasimiire Allen

Musiimire Hellen

Mujawimana Provia


Tushawe Divinah

Nakakande Farida

Owamani Vanice


Arinawe Maria Gorretti



Jugendliche, die Pateneltern gefunden haben


Jugendliche, die die Ausbildung beendet haben oder nicht zurückgekommen sind.