Hilfe für gehörlose Kinder in Uganda



- AKTUELLES -

30.08.2022

Jahresbericht 2021 ist veröffentlicht.

 

Ich möchte informieren, dass ich vom 8. - 30. September nach Uganda fliege und die drei Gehörlosenschulen Bwanda, Ntungamo (Rwera) und Isingiro besuchen werde. Pateneltern können mir einen Brief mitgeben, bitte an mich schicken oder Taschengeld fürs Patenkind mitgeben wollen, bitte Bescheid sagen. Dann gebe ich die Bankverbindung. Okay? Tschüss.

 


20.06.2022

Blog "Kindergartenbau" wurde neu aktualisiert.

 


Nachruf

 

Das Team des Gehörlosen Afrikaprojekts trauert um den

ehemaligen Vorsitzenden des LV Bayern der Gehörlosen Rudolf Gast, der von uns am 01.06.2022 gegangen ist.

Als das Afrikaprojekt eine eigene Stiftung gründen wollte, bot Rudi Gast uns an, das Projekt im Jahre 2001 in dem Landesverband Bayern der Gehörlosen aufzunehmen. Als Vorsitzender unterstütze Rudi Gast das Projekt immer.

Im Jahre 2009 war er selbst in Uganda, besuchte die Schule in Bwanda und war von unserer Arbeit fasziniert. Wir sind ihm sehr dankbar für Vieles, das er uns mitgab.

Das Team des Afrikaprojekts nimmt Abschied und wir werden Rudi Gast stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser Mitgefühl gilt vor allem seiner Frau Sigrid, den Kindern und Enkeln.

Rudi mit den gehörlosen Kindern in Uganda
Rudi mit den gehörlosen Kindern in Uganda

18.05.2022

Gerhard E., Alexander H. und Dolmetscherin Veronika G. werden

am Montag, den 27.06.2022, nach Uganda für vier Wochen fliegen.

Unser Plan ist alle Schulen zu besuchen.

 


Traueranzeige
Unser Projektmitarbeiter Manfred Becker ist nach langer Krankheit am 28.02.2022 für immer von uns gegangen. Wir verlieren einen engagierten Mitarbeiter und Förderer. Seit 2004 setzte Manfred Becker sich für das Projekt ein, entweder durch Spendensammlungen in Deutschland oder durch tatkräftige Mitarbeit beim Aufbau der St. Mark VII School for the Deaf in Bwanda/Masaka, Rwera Mixed Primary School in Rwera/Ntungamo und St. Bruno Training Vocational School in Isingiro. Für seinen langjährigen Einsatz für das Afrikaprojekt wurde er im Jahre 2018 mit der „Medaille für vorbildliche Verdienste am Nächsten“, einer niedersächsischen Auszeichnung, geehrt. Wir, das Afrikaprojekt-Team sprechen seiner Familie unser herzliches Beileid aus.

auf den ersten beiden Bildern ist Manfred links, auf dem dritten Bild ganz rechts


Corona-Situation in Uganda

02.02.2022

Oh, Oh, wir habe lange nichts Neues mehr berichtet. Das will ich nun mal nachholen.

Hier auf der Seite und für die drei Schulen in Bwanda, Ntungamo und Isingiro gibt es

viel Neues zu berichten. Einfach mal alles öffnen und mehr erfahren.

 

Hier kann ich berichten, dass um den 10. Januar 2022 die Schulen in Uganda

endlich wieder geöffnet wurden – nach ungefähr 83 Wochen! Einige Schülerinnen und

Schüler wohnen weit weg und sind nicht gleich wieder in der Schule erschienen.

Einige andere haben die Schule leider ganz abgebrochen. Wir drücken ihnen die

Daumen, dass sie trotzdem ein gutes Leben führen können.

 

Seit Mitte Januar bis Mitte Februar ist unser Teammitglied Nico in Uganda. Er wollte

nicht nur Freunde besuchen, sondern auch unsere Schulen. Das war zuerst

verboten. Die Schulen sind geöffnet, dürfen aber keine Besucher empfangen. Die

Schulleitungen in Isingiro und Ntungamo haben bei den Ämtern eine

Ausnahmeregelung bekommen, weil Nico als Afrika-Teammitglied zur

Schulgemeinschaft gehört. In Isingiro war er einen Tag und in Ntungamo wird er

mehrere Tage bleiben können. Wir hoffen, dass es für Bwanda auch diese

Ausnahmeregelung geben wird.

 

Und jetzt mal auf der rechten Seite „Projekt (Blog)“ öffnen. Dort gibt es mehr

Informationen zu unseren drei Schulen.

 

DGS-Version:

04.08.2021

08.06.2021

Vor einigen Tagen hofften wir noch, dass die Corona-Zahlen in Uganda nicht wieder ansteigen werden. Doch leider breiten sich die Infektionen schneller aus als gedacht - vermutlich auch durch die indische Variante.

 

Am Montag, 07. Juni 2021 verkündete der Präsident Museveni einen 42-tägigen Lockdown.

Schulen, Universitäten, Kirchen, Märkte und öffentliche Einrichtungen sind nun wieder geschlossen.

 

Was heißt das für “unsere“ Schulen? Der Transport der Kinder und Jugendlichen zu ihren Eltern und Verwandten muss von den Schwestern organisiert werden. Diejenigen, die sehr weit weg wohnen, werden in der Schule bleiben und von den Schwestern versorgt werden, vor allem, da die sich die Transportkosten enorm verteuert haben.

 

Hoffen wir mal, dass nach 42 Tagen die Infektionszahlen soweit gesunken sind, dass eine Öffnung wieder möglich ist.

 

07.04.2021

In „unseren“ drei Schulen haben die Abschlussprüfungen begonnen oder stehen kurz bevor.

  • Am 30. März startete die St. Mark VII School for the Deaf – Bwanda/Masaka mit der Mathematikprüfung.
  • Am 30./31. März sind die Prüfungen in der Unit for the Deaf – Rwera/Ntungamo.
  • Am 13.April finden in der St. Bruno Vocational School – Isingiro die Berufsabschlussprüfungen statt.

Wir drücken allen Schülerinnen und Schülern ganz fest die Daumen

 

23.01.2021

Am 18. Dezember 2020 fuhren (fast) alle Kinder wieder nach Hause in die Weihnachtsferien und sollten am 05. Januar 2021 zurückkehren, zumindest die AbschlussschülerInnen. 

 

Inzwischen tobte aber vor allem in den größeren Städten der Wahlkampf. Es gab viele Demonstrationen und gewalttätige Ausschreitungen, in deren Folge 54 Menschen starben. 

 

Der Schulbeginn wurde daher auf den 18. Januar verschoben. 

 

Am 14. Januar fand die Wahl in Uganda statt. Der langjährige Präsident Yoweri Museveni (seit 1986 im Amt) wurde mit knapp 59% wiedergewählt.

 

Vom 13. - 18. Januar war das Internet des Landes blockiert und somit hatten wir vom Afrikateam überhaupt keine Kontaktmöglichkeiten mehr zu unseren Schulen. Nachdem das Internet wieder freigeschaltet wurde, kamen aber pausenlos Nachrichten von den Schwestern, so dass wir uns nun wieder austauschen können. 

 

Seit dem 18. Januar kommen auch viele SchülerInnen an die Schulen zurück. Erfahrungsgemäß haben die Schwestern gerade nach den Ferien und zu Beginn eines neuen Schuljahres besonders viel zu tun. Wir hoffen aber, dass wir in den nächsten Wochen Informationen zu den einzelnen Patenkind den bekommen werden.

  

10.12.2020 

In „unseren“ drei Schulen kamen inzwischen mehr Kinder zurück als gedacht, d.h. auch viele Kinder und Jugendliche aus den jüngeren Jahrgängen sind wieder in der Schule. Wir hoffen, dass sie in den Schulen sicherer vor Corvid-19 Ansteckungen sind als zu Hause in ihren Dörfern.

 

28.10.2020

Die Schulen in Uganda beenden schrittweise ihren Lockdown, d. h. zunächst sollen nur die AbschlussschülerInnen zur Schule zurückkehren. Das Schuljahr wurde von der Regierung neu eingeteilt (Term). 

Der 2. Term ist vom 15. Oktober bis 18. Dezember 2020. 

Der 3. Term beginnt am 05. Januar und endet am 31. März 2021. 

Die Abschlussprüfungen sind am 30. und 31. März 2021. 

 

Wann die jüngeren Jahrgänge wieder zur Schule kommen können, steht noch nicht  fest. 

 

22.09.2020

Am 15. Oktober sollen die Schulen wieder für die Abschlussklassen geöffnet werden. Dies sind die Klassen P7, S4 und S6. Das gleiche gilt auch für die Absolventen an Hochschulen und Universitäten. 
Ebenfalls machen die Flughäfen und Landesgrenzen wieder für ein- und ausreisende Touristen auf. Alle Touristen müssen allerdings sicherstellen, dass sie sich nicht mit Ugandern vermischen. Dies bedeutet für uns, dass wir zwar einreisen könnten, aber nicht an die Schulen dürfen, weswegen wir leider weiter abwarten müssen.  

 

22.08.2020

Da die Schulen weiterhin geschlossen sind und fast alle Kinder zu Hause sind, haben wir vom Afrikateam nun beschlossen, dass im September nur die Hälfte der Patengelder an die Schulen überwiesen werden. So können die bedürftigsten Kinder zu Hause mit Lebensmitteln und vor allem Medizin versorgt werden.

 

Die andere Hälfte erhalten die Schulen, wenn der Schulbetrieb wieder startet. Wann das sein wird, können wir nicht sagen. Wir fürchten, dass dieses Schuljahr ein verlorenes Schuljahr ist.

   

20.06.2020

Die Ugandische Regierung hat die Schulschließungen um einen weiteren Monat angeordnet. Das bedeutet, dass alle Kinder, bis auf ein paar wenige, weiterhin zu Hause bei Eltern oder Verwandten sind.

 

Vom Patengeld, das im Mai für den 1. Term überwiesen wurde, werden die Kinder der ärmsten Familien mit Nahrungsmitteln unterstützt. Außerdem werden die in der Schule verbliebenen Kinder und die beaufsichtigenden Erzieherinnen und LehrerInnen versorgt, sowie weitere laufende Kosten bezahlt.

  

22.03.2020

Das Corona-Virus macht uns einen Strich durch die Rechnung.
Wir (Ute Z. und Alexander H.) können nicht wie geplant nach Uganda fliegen.
Wir hoffen sehr, dass wir dieses Jahr noch nach Uganda kommen werden.
 
Seit Freitag sind in Uganda alle Schulen, Universitäten, Kirchen, Clubs, Bars,
Konzerte, Kinos geschlossen, größere Menschenansammlungen sind auch verboten.
Diese Maßnahmen gelten vorerst für einen Monat.
 
Seit heute gibt es in Uganda einen Corona-Fall. Ein Mann, der aus Dubai kam, wurde
sofort im Krankenhaus isoliert. In den Nachbarländern gibt es bereits mehrere
gemeldete Fälle. Hoffen wir mal, dass Uganda nicht so hart treffen wird.
 
Die SchülerInnen aus den drei von uns unterstützten Schulen sind inzwischen fast

alle zu Hause angekommen und wir drücken die Daumen, dass sie gesund

wieder zurückkommen werden. 


Unsere Ziele

„Bildung ist der Beste Impfstoff gegen Armut und Hilflosigkeit ....“

 

Im Sinnen dieses Zitats vom langjährigen UNICEF-Botschafter Peter Ustinov sollen mit dem Afrikaprojekt „Hilfe für gehörlose Kinder in Uganda“ gehörlose Kinder mit Geld- und Sachspenden und auch mit aktiver Projektarbeit vor Ort unterstützt werden, damit sie in Zukunft ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen können.

 

Die Ziele im Einzelnen:

  • Unterstützung hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher im Hinblick auf ihren schulischen und beruflichen Werdegang
  • Sicherstellung und Erhaltung der Trinkwasserqualität
  • Bau einfacher Häuser, z.B. Klassenräume, Schlafgebäude, sanitäre Anlagen, Wohngebäude für Lehrkräfte u.v.m.
  • Vermittlung von Patenschaften
  • Finanzielle Unterstützung gehörloser Lehramts-StudentInnen
  • Übernahme der Kosten notwendiger ärztlicher Behandlung

Die Spendengelder und die Sachspenden kommen vollständig und direkt zu den Schulen der Kinder. Mit den Patenschaftsgeldern werden Schulgeld, Kleidung, Unterbringung und Verpflegung bezahlt.

 

Entsprechende Spendenbescheinigungen werden vom Landesverband Bayern der Gehörlosen e.V. ausgestellt.


Die Firma „PowerOneForOne Foundation“, eine gemeinnützige Einrichtung, gefördert

von AREAM GmbH möchte zwei Schulen unseres Afrikaprojekts „Rwera/Ntungamo“

und „St. Bruno/Isingiro“ bei der Ausstattung mit Solarstrom unterstützen. Auf ihrer

Homepage wird dafür geworben und inzwischen sind Spenden eingegangen, so

dass die komplette Schule in Rwera/Ntungamo und der Mädchenschlafsaal in St.

Bruno/Isingiro mit Solarenergie ausgestattet werden kann. Für den Jungenschlafsaal

in St. Bruno/Insingiro werden weitere Spenden gesammelt.