Hilfe für gehörlose Kinder in Uganda



Situation in Uganda

08.06.2021

Vor einigen Tagen hofften wir noch, dass die Corona-Zahlen in Uganda nicht wieder ansteigen werden. Doch leider breiten sich die Infektionen schneller aus als gedacht - vermutlich auch durch die indische Variante.

 

Am Montag, 07. Juni 2021 verkündete der Präsident Museveni einen 42-tägigen Lockdown.

Schulen, Universitäten, Kirchen, Märkte und öffentliche Einrichtungen sind nun wieder geschlossen.

 

Was heißt das für “unsere“ Schulen? Der Transport der Kinder und Jugendlichen zu ihren Eltern und Verwandten muss von den Schwestern organisiert werden. Diejenigen, die sehr weit weg wohnen, werden in der Schule bleiben und von den Schwestern versorgt werden, vor allem, da die sich die Transportkosten enorm verteuert haben.

 

Hoffen wir mal, dass nach 42 Tagen die Infektionszahlen soweit gesunken sind, dass eine Öffnung wieder möglich ist.

 

07.04.2021

In „unseren“ drei Schulen haben die Abschlussprüfungen begonnen oder stehen kurz bevor.

  • Am 30. März startete die St. Mark VII School for the Deaf – Bwanda/Masaka mit der Mathematikprüfung.
  • Am 30./31. März sind die Prüfungen in der Unit for the Deaf – Rwera/Ntungamo.
  • Am 13.April finden in der St. Bruno Vocational School – Isingiro die Berufsabschlussprüfungen statt.

Wir drücken allen Schülerinnen und Schülern ganz fest die Daumen

 

23.01.2021

Am 18. Dezember 2020 fuhren (fast) alle Kinder wieder nach Hause in die Weihnachtsferien und sollten am 05. Januar 2021 zurückkehren, zumindest die AbschlussschülerInnen. 

 

Inzwischen tobte aber vor allem in den größeren Städten der Wahlkampf. Es gab viele Demonstrationen und gewalttätige Ausschreitungen, in deren Folge 54 Menschen starben. 

 

Der Schulbeginn wurde daher auf den 18. Januar verschoben. 

 

Am 14. Januar fand die Wahl in Uganda statt. Der langjährige Präsident Yoweri Museveni (seit 1986 im Amt) wurde mit knapp 59% wiedergewählt.

 

Vom 13. - 18. Januar war das Internet des Landes blockiert und somit hatten wir vom Afrikateam überhaupt keine Kontaktmöglichkeiten mehr zu unseren Schulen. Nachdem das Internet wieder freigeschaltet wurde, kamen aber pausenlos Nachrichten von den Schwestern, so dass wir uns nun wieder austauschen können. 

 

Seit dem 18. Januar kommen auch viele SchülerInnen an die Schulen zurück. Erfahrungsgemäß haben die Schwestern gerade nach den Ferien und zu Beginn eines neuen Schuljahres besonders viel zu tun. Wir hoffen aber, dass wir in den nächsten Wochen Informationen zu den einzelnen Patenkind den bekommen werden.

  

10.12.2020 

In „unseren“ drei Schulen kamen inzwischen mehr Kinder zurück als gedacht, d.h. auch viele Kinder und Jugendliche aus den jüngeren Jahrgängen sind wieder in der Schule. Wir hoffen, dass sie in den Schulen sicherer vor Corvid-19 Ansteckungen sind als zu Hause in ihren Dörfern.

 

28.10.2020

Die Schulen in Uganda beenden schrittweise ihren Lockdown, d. h. zunächst sollen nur die AbschlussschülerInnen zur Schule zurückkehren. Das Schuljahr wurde von der Regierung neu eingeteilt (Term). 

Der 2. Term ist vom 15. Oktober bis 18. Dezember 2020. 

Der 3. Term beginnt am 05. Januar und endet am 31. März 2021. 

Die Abschlussprüfungen sind am 30. und 31. März 2021. 

 

Wann die jüngeren Jahrgänge wieder zur Schule kommen können, steht noch nicht  fest. 

 

22.09.2020

Am 15. Oktober sollen die Schulen wieder für die Abschlussklassen geöffnet werden. Dies sind die Klassen P7, S4 und S6. Das gleiche gilt auch für die Absolventen an Hochschulen und Universitäten. 
Ebenfalls machen die Flughäfen und Landesgrenzen wieder für ein- und ausreisende Touristen auf. Alle Touristen müssen allerdings sicherstellen, dass sie sich nicht mit Ugandern vermischen. Dies bedeutet für uns, dass wir zwar einreisen könnten, aber nicht an die Schulen dürfen, weswegen wir leider weiter abwarten müssen.  

 

22.08.2020

Da die Schulen weiterhin geschlossen sind und fast alle Kinder zu Hause sind, haben wir vom Afrikateam nun beschlossen, dass im September nur die Hälfte der Patengelder an die Schulen überwiesen werden. So können die bedürftigsten Kinder zu Hause mit Lebensmitteln und vor allem Medizin versorgt werden.

 

Die andere Hälfte erhalten die Schulen, wenn der Schulbetrieb wieder startet. Wann das sein wird, können wir nicht sagen. Wir fürchten, dass dieses Schuljahr ein verlorenes Schuljahr ist.

   

20.06.2020

Die Ugandische Regierung hat die Schulschließungen um einen weiteren Monat angeordnet. Das bedeutet, dass alle Kinder, bis auf ein paar wenige, weiterhin zu Hause bei Eltern oder Verwandten sind.

 

Vom Patengeld, das im Mai für den 1. Term überwiesen wurde, werden die Kinder der ärmsten Familien mit Nahrungsmitteln unterstützt. Außerdem werden die in der Schule verbliebenen Kinder und die beaufsichtigenden Erzieherinnen und LehrerInnen versorgt, sowie weitere laufende Kosten bezahlt.

  

22.03.2020

Das Corona-Virus macht uns einen Strich durch die Rechnung.
Wir (Ute Z. und Alexander H.) können nicht wie geplant nach Uganda fliegen.
Wir hoffen sehr, dass wir dieses Jahr noch nach Uganda kommen werden.
 
Seit Freitag sind in Uganda alle Schulen, Universitäten, Kirchen, Clubs, Bars,
Konzerte, Kinos geschlossen, größere Menschenansammlungen sind auch verboten.
Diese Maßnahmen gelten vorerst für einen Monat.
 
Seit heute gibt es in Uganda einen Corona-Fall. Ein Mann, der aus Dubai kam, wurde
sofort im Krankenhaus isoliert. In den Nachbarländern gibt es bereits mehrere
gemeldete Fälle. Hoffen wir mal, dass Uganda nicht so hart treffen wird.
 
Die SchülerInnen aus den drei von uns unterstützten Schulen sind inzwischen fast

alle zu Hause angekommen und wir drücken die Daumen, dass sie gesund

wieder zurückkommen werden. 

 


Unsere Ziele

„Bildung ist der Beste Impfstoff gegen Armut und Hilflosigkeit ....“

 

Im Sinnen dieses Zitats vom langjährigen UNICEF-Botschafter Peter Ustinov sollen mit dem Afrikaprojekt „Hilfe für gehörlose Kinder in Uganda“ gehörlose Kinder mit Geld- und Sachspenden und auch mit aktiver Projektarbeit vor Ort unterstützt werden, damit sie in Zukunft ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen können.

 

Die Ziele im Einzelnen:

  • Unterstützung hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher im Hinblick auf ihren schulischen und beruflichen Werdegang
  • Sicherstellung und Erhaltung der Trinkwasserqualität
  • Bau einfacher Häuser, z.B. Klassenräume, Schlafgebäude, sanitäre Anlagen, Wohngebäude für Lehrkräfte u.v.m.
  • Vermittlung von Patenschaften
  • Finanzielle Unterstützung gehörloser Lehramts-StudentInnen
  • Übernahme der Kosten notwendiger ärztlicher Behandlung

Die Spendengelder und die Sachspenden kommen vollständig und direkt zu den Schulen der Kinder. Mit den Patenschaftsgeldern werden Schulgeld, Kleidung, Unterbringung und Verpflegung bezahlt.

 

Entsprechende Spendenbescheinigungen werden vom Landesverband Bayern der Gehörlosen e.V. ausgestellt.


- AKTUELLES -

08.06.2021

Patenbrief ist online!

 

07.04.2021

Jahresbericht 2020 ist online!

 

12.12.2020

Neue Update (Blogseite) "Neubau eines Kindergartens in Bwanda/Masaka"

 

11.12.2020

Neue Blogseite "Computer für die Berufsschule in Isingiro"

 

10.12.2020

Neue Update (Blogseite) "Geplanter neuer Ausbildungszweig in Isingiro"

 

TRAUERANZEIGE

 

Die kleine Turyamwesimira Rebecca aus der Unit for the Deaf – Rwera/Ntungamo hat sich in ihrem Dorf mit Corvid-19 angesteckt und ist am 28. November im Krankenhaus gestorben. Sie war acht Jahre alt. Ihre Patenmutter und wir sind unendlich traurig.

Wechsel der Schulleitung in Isingiro

 

Recht kurzfristig erfuhren wir von Sr. Paula, der Schulleiterin der St. Bruno Vocational School – Isingiro, dass Sie vom Erzbischof auf einen anderen Posten versetzt werden und die Schule eine neue Schulleiterin bekommen soll.

 

Zunächst waren wir Teammitglieder etwas bestürzt über diese Information, denn die Zusammenarbeit mit Sr. Paula lief die ganzen Jahre über sehr, sehr gut. Ute Zschau hat noch mit dem Erzbischof telefoniert und ihm unsere Sorgen mitgeteilt. Er war sehr verständnisvoll und sicherte uns zu, dass Sr. Paula bei Problemen jederzeit aushelfen kann.

 

Seit dem 01. Oktober 2020 ist Sr. Dinah die neue Schulleiterin. Sie hat sofort Kontakt mit Gabi Finkelmeyer aufgenommen und wir haben den Eindruck, dass Sr. Dinah genauso engagiert ist wie Sr. Paula. Wir freuen uns jetzt auf die Zusammenarbeit mit ihr.


Die Firma „PowerOneForOne Foundation“, eine gemeinnützige Einrichtung, gefördert

von AREAM GmbH möchte zwei Schulen unseres Afrikaprojekts „Rwera/Ntungamo“

und „St. Bruno/Isingiro“ bei der Ausstattung mit Solarstrom unterstützen. Auf ihrer

Homepage wird dafür geworben und inzwischen sind Spenden eingegangen, so

dass die komplette Schule in Rwera/Ntungamo und der Mädchenschlafsaal in St.

Bruno/Isingiro mit Solarenergie ausgestattet werden kann. Für den Jungenschlafsaal

in St. Bruno/Insingiro werden weitere Spenden gesammelt.