Fortsetzung - Reisebericht in Uganda vom 26.03 - 21.04.09

Am 26.03.09 fuhren Anna Brönner und Barbara Schubert mit dem Fahrer Mike bereits am frühen Morgen nach Kampala. Die Gebärdensprachdolmetscherin und Gebärdensprachdozentin Proscovia hatte uns eingeladen, an einigen Vorlesungen teilzunehmen. Wir verbrachten den Vormittag an der Universität und konnten einen Einblick in die Ausbildung der Gebärdensprachdolmetscher gewinnen. Die Studenten waren ebenfalls sehr interessiert und es kam eine Gesprächsrunde mit gegenseitigem Austausch zu Stande. Anna und Barbara konnten nicht genug bekommen und wären am liebsten noch ein wenig länger geblieben.
Anschließend brachte Mike Anna Brönner nach Entebbe zum Flughafen. Nachdem Barbara und Mike sich von Anna am Flughafen verabschiedet hatten, fuhren die beiden an der Berufsschule in Kampala vorbei, um bei einem Patenkind nach dem Rechten zu sehen.

31.03.09 Dienstag
Heute fuhr das Team nach Kampala in die Hauptstadt des Landes. Hier war ein Treffen mit Herrn Kasumba vereinbart, um einen Informationsaustausch durch zu führen und weitere Treffen auszumachen. All dies besprachen wir ganz gemütlich in Ruhe bei einem Cappuccino. Es war eine sehr nette und entspannte Runde.
Unter anderem haben wir für die Schule 170 Kinderbibeln gekauft, die auch für die Klassenstufen angemessen waren. Diese Bücher waren wirklich schön. Den Kauf der Bibeln hat Anne Baumann von selbst gesammelten Spenden organisiert. Einen herzlichen Dank an Anne.
Gegen Nachmittag ging es dann wieder auf den Heimweg nach Bwanda. Die Fahrt war sehr abenteuerlich. Unser Fahrer Mike hatte sein Fenster einen Spalt geöffnet und ganz plötzlich und unerwartet wurde Barbaras Bein nass und es fing an zu riechen. Aber extrem zu riechen!
Und so mussten wir feststellen, dass sich ein Marabu von oben herab erleichtert hatte und dies zufällig durch den kleinen Spalt des Fensters hin durch kam.
Sr. Immaculate und Barbara bekamen einen Lachkrampf und mussten sich echt am Riemen reißen.
Es hatte so arg gestunken, dass wir uns alle die Nase zu halten mussten.
Nach diesem Ereignis fuhren wir zur "Waschstraße" und ließen erst einmal den Wagen putzen.

01.04.09 Mittwoch
Wir gingen nach dem Mittagessen wie viele Male hoch zur Schule, da wir heute die Bibeln an die Kinder verteilen wollten.
Die Schülerinnen und Schüler versammelten sich auf der Wiese und sahen aufmerksam zu. Nach dem sie Zeit bekommen hatten, sich die Bücher gründlich an zu sehen, wurden diese auch wieder eingepackt und weg gestellt.

Bibeln werden an Kinder verteilt
Bibeln wurden verteilt

Es war eine große Freude, zu sehen, dass die Kinder - vor allem die Großen - so interessiert in den Bibeln lasen und das Gelesene auch in Gebärdensprache wieder geben konnten.

Kinder lesen die Bibel
Lesen in Gruppen

Gerhard erklärt den Kindern die Bibel
Gerhard erzählt den Kindern

03.04.09 Freitag
Am Freitag besuchten wir den Kindergarten und die 1. und 2. Klasse im Unterricht.
In diesen Klassen herrscht keinerlei Disziplin und die Kids stehen auf, plaudern und schubsen sich gegenseitig auf der Schulbank hin und her. Im Kindergarten gehen die Lehrer mit den Kids ziemlich grob um. Sie packen sie am Arm, drehen die Köpfe in die entsprechenden Richtungen. Dies ist nun mal die Mentalität in dieser Kultur, gegen die wir nichts machen können.
Am späten Nachmittag kam Herr Kasumba aus Kampala vorbei und besprach mit Herrn Ehrenreich ein paar Sachen, die an der Schule bis zur Eröffnungsfeier noch ausgebessert werden sollten.

05.04.09 Sonntag
Am Palmsonntag gingen die Kids in der Früh um 8 Uhr in die Kirche, der Gottesdienst dauert bis kurz vor 12 Uhr.
Nach dem Mittagessen und einer kleinen Mittagspause sind wir erneut zur Schule hoch und haben mit den Kindern gepuzzelt. Dies ist jedoch gar nicht so einfach, denn den Kindern fehlt es an Geduld und an logischem Denken.
Am Ende haben wir das Puzzle dann doch noch zusammen bekommen und Barbara spielte anschließend mit den kleinen Kindern Flugzeug, indem sie diese im Sicherheitsgriff im Kreis durch die Lüfte schleuderte. Dies fanden sie sehr toll und sie konnten nicht genug davon bekommen.

07.04.09 Dienstag
Doris Ehrenreich, Gerlinde Koch, Doris Schott und Burkhard Lohmann sind gegen Abend im Konvent im Guest House gut angekommen. Sie wurden von den Kindern der St. Mark School herzlich begrüßt und von uns ebenfalls herzlich aufgenommen.

08.04.09 Mittwoch
Am Vormittag übersetzte Doris Schott einige Dokumente in das Englische. Alle Neuankömmlinge besuchten am Nachmittag die Schule und plauderten mit den Kindern sowie Sr. Immaculate und Sr. Angella.

10.04.09 Freitag
Am Freitag konnten wichtige Gespräche für den Bau sowie für die Eröffnungsfeier geführt werden, da wir nun mit Doris Schott wieder eine Dolmetscherin hatten und auch Burkhard die neuen Baupläne mitgebracht hatte.
Die Gespräche sind auf einem Protokoll des Tages festgehalten.

11.04.09 Karsamstag
Nun war Ostersamstag und wir nahmen uns vor, mit den Kindern Eier zu färben - nach deutscher Tradition natürlich. Barbara hatte 220 Eier bestellt und gegen 10 Uhr in der Früh ging sie mit Doris Ehrenreich und Gerlinde Koch zu den Kindern.
Die Eier wurden in den großen Küchentopf der Schule im Wasser hart gekocht und anschließend zum Färben in fünf verschiedenen Farben aufgeteilt.
Diese ließen sie knappe vier Stunden einfärben, da wir nicht genug Farbe hatten und dachten, so würden sie eventuell mehr Farbe annehmen.
Nun nach langem Warten war die Überraschung groß und die Kinder konnten es nicht fassen, dass die Eier plötzlich eine andere Farbe hatten.
Es war lustig. Die Eier wurden auf Tabletts sorgfältig sortiert und anschließend an die Kinder mit je einem Bonbon verteilt. Wir erzählten kurz, wie es bei uns in Deutschland an Ostern zu geht und die Kinder waren sprachlos und bedankten sich bei uns.

Barbara mit den Eiern
Barbara beschäftigt sich mit Eierfärbung

Kinder mit breitem Lächeln vor den Ostereiern
Kinder freuen sich über die Ostereier

12.04.09 Ostersonntag
Am Vormittag nahm das Team am Ostergottesdienst teil. Auch die Kinder der Schule besuchten mit den Schwestern und Lehrern den Gottesdienst. Für alle im Team war der Gottesdienst schwer zu verstehen, denn er wurde in Luganda gehalten und von einem Lehrer in die ugandische Gebärdensprache gedolmetscht. Die Gebärden der (hörenden) Lehrer sind schwerer zu verstehen, als die der Kinder.
Am Nachmittag besuchten Gerhard Ehrenreich, Burkhard Lohmann und unsere Dolmetscherin Doris Schott eine andere Gehörlosenschule, die sich in Masaka befindet. Es ist geplant, demnächst eine Berufsschule für Gehörlose zu bauen.

13. - 15.04.09: Safari und Ntungamo besucht
Am Montag fuhren Gerlinde Koch, Doris Ehrenreich, Doris Schott und Barbara auf dem Weg nach Ntungamo in den Queen Elizabeth Nationalpark. Nach dem Beobachten von vielen Tieren in ihrer natürlichen Umgebung ging es am Dienstag weiter zur Gehörlosenschule in Ntungamo.
Wir wurden sehr, sehr herzlich aufgenommen und fühlten uns gleich wie zu Hause.
Nachdem wir das Übergeben der Geschenke und wichtige Gespräche hinter uns gebracht hatten, wurden wir abermals herzlich im Haus von Herrn Anthony aufgenommen und blieben über Nacht.
Am Mittwoch sind wir nach schönen, erholsamen Tagen und einem herzlichen Aufenthalt in Ntungamo wieder nach Hause in unser gemütliches Guest House in den Konvent der Schwestern gefahren.
Frau Margit Bielefeld aus Schweinfurt spendete uns 2 Laptops für die Gehörlosenschule in Ntungamo und Masaka. Sr. Bakuze hat sich sehr über den Laptop gefreut, da sie endlich alle Schreibarbeiten erledigen kann. Großen Dank an Frau Bielefeld!
Petra Lohmann, die Schwester von Burkhard Lohmann hat von ihrer Schulklasse Spenden eingesammelt. Vom GSV Würzburg, Abteilung Dart und Kegeln, wurde bei der Weihnachtsfeier auch gespendet. Der Gesamtbetrag wurde von B. Lohmann an Sr. Bakuze zum Kauf der Stockbetten überreicht.

Frau Ehrenreich überreicht Sr. Bakuze einen Laptop
Frau Ehrenreich überreicht Sr. Bakuze einen Laptop

B. Lohmann übergibt Sr. Bakuze 600 €
B. Lohmann übergibt Sr. Bakuze eine Geldspende für Stockbetten

Frau Ehrenreich übergibt zwei Fußbälle
2 Fußbälle wurden überreicht

D. Schott überreicht ein Geschenk
D. Schott überreicht ein Geschenk

16.04.09 Donnerstag
Gegen Mittag bekamen wir Besuch von der Gehörlosenschule in Masaka um die Besprechungen durchzuführen wegen des Baus der Berufsschule auf dem Gelände der Gehörlosenschule. Es war ein faires Gespräch. Doris Schott hat das Gespräch für uns übersetzt.

Gesprächsrunde
B. Lohmann, W. Obela, D. Ankunda, D. Schott (Dolmetscherin), S. Nakabuye, G. Ehrenreich

Gegen Spätnachmittag kam Herr Kasumba, um erneut mit Burkhard Lohmann und Gerhard Ehrenreich über die Baupläne zu sprechen.
Kurze Zeit später kam auch unsere ugandische Dolmetscherin Prossy zu Besuch.
Sie blieben alle bis zum Tag drauf, da am Freitag die Eröffnungsfeier der fünf neuen Klassenräume stattfand.

Freitag, der 17.04.09 war nun der große Tag.
Nach dem Frühstück gingen alle zum Gottesdienst in den neuen Speisesaal der Gehörlosenschule. Wir wurden herzlich empfangen und gebeten, gleich im großen Speisesaal Platz zu nehmen, in dem auch der stundenlange Gottesdienst mit viel schöner Trommelmusik und Chor statt fand.
Nach dem Gottesdienst war die Parade, die die Kinder vorbereitet hatten und außerdem der Empfang des deutschen Botschafters und der Ministerin für Erziehung, Bildung und Sport. Sie kam zum ersten Mal zu der Gehörlosenschule in Bwanda. Ehrenreich begrüßte den Botschafter und die Ministerin und bedankte sich für das Kommen.

Barbara mit einem Stapel Schulheften
Die ugandische Erziehungsministerin und der Botschafter Buchholz werden begrüßt

Danach wurden die deutsche Nationalhymne und die ugandische Nationalhymne gespielt und die deutschen und ugandischen Flaggen wurden gehisst. Nach der Parade der Kinder wurden die Klassenräume eröffnet. Der Botschafter, die Ministerin und Ehrenreich hielten gemeinsam die Schere, damit sie gemeinsam das Band durchschneiden konnten. Die Klassenräume wurden von einem Priester geweiht.

Ugandische und deutsche Fahne mit Hymne
Fahnen werden mit einer Hymne gehisst

Ministerin, Ehrenreich und Botschafter schneiden das Band
Ministerin, Ehrenreich und Botschafter schneiden das Band

Anschließend wurden Rundgänge durch die 5 Klassenräume durchgeführt und später fand ein buntes Programm im Speisesaal mit Tänzen der hörenden und gehörlosen Kinder statt. Es wurden von verschiedenen Würdenträgern Reden gehalten. Doris Schott und Prossy dolmetschten für die deutschen Teammitglieder, ein ugandischer Gehörlosenlehrer für die Kinder. Die Ministerin, der deutsche Botschafter und auch Ehrenreich hielten eine kurze Rede. Nach dem Programm gab es das Mittagessen mit allen Gästen. Die Kinder bekamen Schweinefleisch, Matoke, Bohnen und Reis.

Tanzgruppe
Tanzgruppe

Ehrengäste hören zu
Ehrengäste hören zu

Ehrenreich mit dem Botschafter hinter dem Schild mit Händedruck als Dank für die Hilfe
Ehrenreich mit dem Botschafter mit Händedruck als Dank für die Hilfe

Einen riesigen Dank gilt Bild hilft "Ein Herz für Kinder", ohne deren Hilfe wir den Neubau der 7 Klassenräume nicht realisieren hätten können. Auch von den fleißigen Sternsingern der Pfarrei Heuchelhof/Würzburg wurden dieses Jahr wieder sehr viele Spenden gesammelt. Tausend Dank!
Auch möchten wir nicht vergessen, die 3 Kindergärten (St. Sebastian, Integrativer Kindergarten und Kindergarten Guts Heuchelhof) zu erwähnen, die auch durch ihre großzügige Spende mitgeholfen haben. Nochmals einen herzlichen Dank.
Herr Manfred Thums aus Schmitten hat auch mit einem großen Geldbetrag dazu beigetragen, dass der Speisesaal, der Klassenraum in Bwanda und das Mädchenschlafsaal in Ntungamo gebaut werden konnten. Einen ganz herzlichen Dank an Herrn Thums.
Und natürlich möchten wir auch nicht diejenigen vergessen, die ebenfalls dazu beigetragen hat, den Kindern eine Perspektive zu gewähren. Nochmal einen herzlichen Dank Euch allen!

Kinder bedanken sich hinter dem Schild für die Hilfe aus Deutschland 'Bild hilft'
Kinder bedanken sich für die Hilfe aus Deutschland "Bild hilft"

Schild an der Wand der Klassenräume Spende von den Sternsingern-Würzburg
Schild an der Wand der Klassenräume - Spende von den Sternsingern-Würzburg

Während dem Essen sprachen Ehrenreich und die Dolmetscherin Doris Schott mit der Ministerin über die Probleme der Gehörlosenschulen in Ntungamo und Masaka. Insbesondere thematisierte Ehrenreich den Lehrermangel in Ntungamo.

Die Ministerin versprach, dass sie die beiden Gehörlosenschulen in Ntungamo und Bwanda unterstützen wird. Sie teilte uns ebenfalls mit, dass sie auch einen Besuch in Ntungamo durchführen wird. Nach den Gesprächen verabschiedeten sich der deutsche Botschafter Herr Buchholz und die Ministerin und versprachen, wieder einmal zu uns zu kommen und weiter zu helfen.
In den neuen Klassenräumen können die Schulklassen P1, P2 und die Kindergarten-Kinder einziehen. Auch die P5, die in anderen Räumen den Unterricht abgehalten haben, können die neuen Klassenräume benutzen. Somit müssen die kleinen Kinder nicht mehr hinunter in den Konvent laufen, wo sie in den alten Räumen die Schule besucht haben. Die Kinder sind glücklich darüber.

Neue Klassenräume
Neue Klassenräume

Klassenräume Vorderseite
Klassenräume Vorderseite

Areal der Gehörlosenschule
Areal der Gehörlosenschule

Die P1 und P2 sowie auch der Kindergarten bekamen neue Schulmöbel, die der gehörlose Schreiner Cosima zusammen mit den Kindern selbst angefertigt hat.
Am Sozialen Tag in Osnabrück, der von unserem Projektmitarbeiter Manfred Becker von der Gehörlosen- und Schwerhörigenschule aus Osnabrück organisiert wurde, wurden viele Spenden eingesammelt, wovon Material für die neuen Möbel gekauft wurde. Einen herzlichen Dank gelten Manfred und seinen Schülern.

Der gehörlose Schreiner Cosima
Der gehörlose Schreiner Cosima

Cosima mit einem Lehrling beim Schreinern
Cosima mit einem Lehrling beim Schreinern

Kinder halfen mit
Die Kinder halfen mit

Kinder halfen mit

neuer Klassenraum P1 mit bunten Möbeln
neuer Klassenraum P1

neuer Klassenraum P2 mit bunten Möbeln
neuer Klassenraum P2

Erster Unterrichtstag im neuen Klassenzimmer
Erster Unterrichtstag im neuen Klassenzimmer

Nach der Feier fuhren viele Kinder mit den Eltern in die Schulferien nach Hause. Nur 34 Kinder von den 200 Kindern blieben im Internat.
Es war eine gelungene Feier. Wir waren froh, dass die Ministerin selbst die Schule gesehen hat und im Parlament darüber berichten kann.
Wir blieben noch eine Weile bei den Kindern. Die anderen deutschen Freunde mussten noch die Koffer packen, denn am nächsten Tag mussten 4 Personen die Heimreise antreten.

Samstag, 18.04
Gerhard Ehrenreich und Doris Schott verabschiedeten die restlichen deutschen Freunde. Viele sagten, dass sie bald wieder kommen möchten.
Ehrenreich und Doris Schott blieben noch einige Tage in Bwanda. Es gab noch viel zu erledigen. Doris Schott schrieb am Laptop noch die Übersetzungen der Lebensläufe für die Patenkinder. Die Dolmetscherin Prossy verabschiedete sich am späten Vormittag und wünschte sich, dass sie im nächsten Jahr länger mit uns zusammenbleiben möchte. Sie kann sehr gut gebärden und kann für uns in verschiedene Sprachen übersetzen.

Sonntag, 19.04.
Dies war ein besonderer Tag für Ehrenreich und auch für Sr. Immaculate, weil beide Geburtstag hatten. Beim Gottesdienst wurde für Ehrenreich und Sr. Immaculate die Hl. Messe gefeiert und der Priester gratulierte ihnen im Namen der Kirchenbesucher und wünschte alles Gute mit Gottes Segen.
Gegen Spätnachmittag spendierte Ehrenreich allen Kinder sowie auch den Lehrern und Erziehern alkoholfreie Getränke und Popcorn sowie Schokolade und Bonbons. Draußen im Freien tanzten wir bei guter Musik aus den Lautsprechern bis in die Abendstunden. Es war eine schöne Feier zusammen mit den Kindern. Überraschenderweise flogen über 10 Kronenkraniche über unsere Geburtstagfeier. Das bringt uns Glück.

Die Geburtstagskinder G. Ehrenreich und Sr. Immaculate
Die Geburtstagskinder G. Ehrenreich und Sr. Immaculate

Den Kindern schmeckt die Geburtstagsfeier
Den Kindern schmeckt die Geburtstagsfeier

Doris mit einem Patenkind
Doris Schott hat 2 Patenkinder übernommen

Montag 20.04.
Doris Schott machte ihre Arbeit mit den Übersetzungen fertig. Am Nachmittag verabschiedeten wir uns von den Kindern und den Schwestern, bei denen wir immer Mittag und Abend gegessen hatten. Wir bedankten uns auch für das gute Essen, das diese für uns gekocht haben.
Ob Ehrenreich auch im Jahre 2010 wieder nach Uganda reist, kann er heute noch nicht versprechen.

Dienstag, 21.04.
Wir mussten in aller Frühe aufstehen, weil wir noch einmal die Wakiso Secondary School besuchen wollten. Das ist eine lange Autofahrt. Nach den Gesprächen mit der Schulleitung der Wakiso School besuchten wir noch einmal das Rainbow-House, wo Ehrenreich im letzten Jahr mit Debora schon einmal zu Besuch war. Sie haben sich über unseren Besuch sehr gefreut. Bevor wir zum Flughafen gefahren sind, hatte unser Fahrer Mike großen Hunger, so dass wir vor dem Flughafen noch einmal in einem Restaurant Rast gemacht haben. So musste Mike uns nicht mit leeren Magen bis zum Flughafen bringen.
Um 17:15 h brachte die Ethiopian Airlines uns pünktlich in die Wolken, am nächsten Tag gegen 6 Uhr morgens sind wir auch pünktlich in Frankfurt angekommen.

2 Monate war Ehrenreich in Uganda und er konnte sich viel Zeit nehmen, um am Projekt zu arbeiten.
Besonders bedankt er sich bei 3 Personen: Doris Schott aus Nürnberg sowie Anna Brönner und Kathrin Molitor aus Würzburg für das Dolmetschen und die Übersetzungen, die er sehr notwendig braucht. Auch die Gespräche mit dem Projektmitarbeiter Kasumba aus Uganda waren sehr hilfreich, leider war dieser während der Zeit lange krank, er bekam Malaria. Kurz vor der Eröffnungsfeier konnte er wieder kommen und die Abrechnungen für den Klassenräumebau in Bwanda und den Mädchenschlafsaal in Ntungamo fertig machen.
Ehrenreich ist auch froh, dass es den Kindern an beiden Gehörlosenschulen zurzeit gut geht. Durch die Patenschaften haben wir viel erreicht.

Auch für die nächsten Planungen für den Kindergarten und die Berufsschule haben wir uns mit der Arbeit viel vorgenommen.

Anna Brönner - Barbara Schubert- Doris Schott

Ein ganz herzlicher Dank gilt Anna Brönner und Doris Schott, da diese beiden Frauen den ganzen Aufenthalt für uns gedolmetscht haben.

G.Ehrenreich

Seit das Afrikaprojekt Patenschaften vermittelt und jetzt über 92 Paten aus Deutschland, Luxemburg, Italien und Österreich hat, bekommen die Kinder bessere Mahlzeiten und die Schulgebühren können bezahlt werden. Es können noch weitere Patenkinder vermittelt werden, für die monatlich 20 € überwiesen werden können.

Lesen Sie dazu bitte auch den Rückblick von Anna Brönner.

Interessant ist auch der Rückblick von Mirko Nikolai.

Sehen Sie sich bitte auch die untertitelten Bilder 2009 an.